Gesundheit

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Du selbst hast die Wahl
Nachdem wir uns jahrelang mit dem Thema Gesundheit auseinandergesetzt haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, dass folgende drei Punkte zentral für ein gesundes und glückliches Leben sind:

  • Ernährung
  • Bewegung
  • seelisches Glück und Zufriedenheit


Ernährung
Eine ausgewogene, pflanzenbasierte Ernährung hilft deinem Körper, sich selber zu regenerieren und macht ihn fit gegen Krankheiten. Leider ist es heutzutage so, dass sich viele Menschen viel zu häufig mit tierischen und stark verarbeiteten Lebensmitteln regelrecht zumüllen.

Der Körper gibt uns häufig Signale (Akne, Venenschwäche, Kopfschmerzen, uvm.), welche durch die meisten Menschen leider nicht erkannt und ignoriert oder sogar mit Medikamenten unterdrückt werden. Dabei wäre es so wichtig, auf den Körper zu hören und ihm all das zu geben, was er für seine Arbeit braucht.
Wir zeigen dir, dass eine pflanzenbasierte Ernährung nicht Verzicht bedeutet, sondern extrem vielseitig und lecker ist und dich fitter fühlen lässt!

Bewegung
Der menschliche Körper ist dazu gemacht, sich zu bewegen, doch verbringen die meisten Menschen ihre Zeit damit, tagsüber vor dem Computer zu sitzen, mit dem Auto sitzend nach Hause zu fahren, um am Abend auf der Couch zu liegen.

Muskeln, welche nicht regelmässig benutzt und gefordert werden, atrophieren und werden durch den Körper abgebaut. Ähnliches gilt für Faszien, Sehnen, wie auch Knochen und Knorpel, welche verkleben, ihre Elastizität verlieren und brüchig werden.

Viele sind sich dessen bewusst und gehen deshalb joggen oder kräftigen sich in einem Fitnesscenter an einer Kraftmaschine. Häufig werden dabei leider schlechte Muster und Haltungen noch zusätzlich trainiert, was Fehlhaltungen und Verspannungen verschlimmern.

Unser Ansatz ist es, den Körper möglichst vielfältig zu benutzen und zu fordern. In unserem Training kommen deshalb Langhantelübungen, viele Körpergewichtsübungen und "Animal Moves" zum Einsatz. Kurz gesagt, wir heben, springen, hängen und verbiegen uns so, wie unser Körper es gerade möchte :-).

Da der Mensch in seinem Alltag bereits häufig gestresst ist, ist es kontraproduktiv, nach jedem Feierabend noch ein brutales und schweres Krafttraining oder intensive Ausdauerläufe einzubauen. Genauso wichtig ist die Entspannung, welche bei uns eine grosse Bedeutung hat und wir aktiv mittels Yoga und Meditation fördern.

Unser Trainingsansatz braucht nicht viele Hilfsmittel, weshalb wir für dich ein Training entwickeln können, welches auf dich, deine Bedürfnisse und deine Möglichkeiten angepasst ist.

Seelisches Glück und Zufriedenheit
Die beste Ernährung und der perfekte Trainingsplan bringen nichts, wenn du jeden Morgen unglücklich aufwachst und dich in einen Job quälst, den du eigentlich gar nicht magst.

Viele Untersuchungen zeigen auf, wie psychosomatische Probleme nicht nur einen Einfluss auf unsere Psyche haben, sondern auch Krankheiten wie Krebs usw. negativ beeinflussen.

Fragen wie "Wer bin ich? Was will ich wirklich?" stellen wir uns, unserer Meinung nach, viel zu selten. Unser Ziel ist es, dass du lernst, wieder einen Zugang zu dir selbst zu finden und deinen eigenen Weg zu gehen.

Auch hier ist die Ernährung ein wichtiger Aspekt, wonach gemäss Dr. Rüdiger Dahlke die Aufnahme von totem Fleisch mit den beinhaltenden Angsthormonen einen stark negativen Effekt auf unser Glück und unsere Zufriedenheit hat.

Fazit

Das Ganze hört sich jetzt für dich sehr simpel an und genau so soll es auch sein. Der menschliche Körper ist zur Selbstheilung fähig und deine Aufgabe ist lediglich, ihn bei der Arbeit zu unterstützen und dabei helfen wir dir gerne.

Krankheiten
Gemäss führenden Wissenschaftlern (Dr. Neal Barnard, Dr. T. Colin Campbell, Dr. Caldwell Esselstyn, Dr. Michael Greger, Dr. Rüdiger Dahlke, Dr. Karl Probst) kann eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung Zivilisationskrankheiten wie Krebs (Brust, Prostata, Darm, usw.), Diabetes Typ 1 und 2, Herz-Kreislauferkrankungen, Fettleibigkeit, Autoimmunerkrankungen, Osteoporose und degenerative Gehirnerkrankungen (Demenz, Alzheimer) verhindern und sogar rückgängig machen.

Nebst der Verwendung von unverarbeiteter Pflanzenkost ist es wichtig, möglichst auf raffinierte Kohlenhydrate wie Zucker oder Weissmehl, sowie Zigaretten und Alkohol möglichst zu verzichten.

Immunsystem
Das Immunsystem ist unser körpereigenes Abwehrsystem und Teil unseres Stoffwechsels. Es ist ein komplexes Netzwerk aus verschiedenen Organen, Zelltypen und Molekülen, in denen lauter chemische Prozesse ablaufen. All diese unterschiedlichen Teile „kommunizieren“ in unserem Körper in unterschiedlichen Konstellationen miteinander und schützen uns vor Krankheit und Infektionen. Verschiedene Organe übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Dazu gehören die Haut, Schleimhäute, Augen, Atemwege, die Leber, der Magen, der Darm, Nieren und der Blut- und Lymphkreislauf.

All diese Bereiche schützen den Körper also von außen und innen gegen Eindringlinge und helfen uns bei Krankheit und Verletzungen, schnell wieder auf die Beine zu kommen. Unser Immunsystem ist also ganz entscheidend für unsere Gesundheit.

Unsere Aufgabe wiederum ist es, jedes einzelne dieser Organe in seiner Funktion zu unterstützen. Das tun wir, indem wir unserem Körper die richtigen Nährstoffe geben und aufpassen, dass keine schädlichen Substanzen in unseren Organismus gelangen.

Wir unterstützen unser Immunsystem auch, indem wir uns reichlich bewegen – möglichst an der frischen Luft, denn dort finden sich ein ausgewogenes Bakterienspektrum und viel Sauerstoff. Bewegung stellt auch sicher, dass all diese Nährstoffe bei uns im Körper richtig umgewandelt und zu den Organen und Zellen transportiert werden.

Die Hauptaufgabe des Immunsystems übernimmt mit bis zu 80% der Darm. Deshalb ist für unsere Gesundheit ein intaktes Mikrobiom (gesunde Darmflora) von enormer Wichtigkeit.  Eine beschädigte Darmflora kann unter anderem Einfluss auf die Psyche (Depression), Nährstoffaufnahme, Autoimmunerkrankungen, Allergien usw. haben.

Aus diesem Grunde empfehlen wir eine ausgewogene pflanzenbasierte Ernährung mit vielen unverarbeiteten Lebensmitteln aus den sechs Lebensmittelgruppen (Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Nüsse, Samen). Nachdem wir uns viel mit dem Thema Ernährung und chronischen Erkrankungen auseinandergesetzt haben, sind wir davon überzeugt, dass unser Körper sich selber heilen kann, zu fantastischen Leistungen fähig ist und die meisten Krankheiten durch einen gesunden Lebensstil verhindert und sogar rückgängig gemacht werden können.

Medien
Wir möchten bewusst in der Rubrik "Gesundheit" dieses Thema ansprechen. Unser Meinung nach haben die Medien neben dem beruflichen Alltag einen grossen Einfluss auf unser persönliches Stresslevel, welches wiederum psychische als auch physische Krankheiten fördert. Durch die heutigen Kommunikationsmittel, welche durchaus auch ihre Vorteile haben, ist der moderne Mensch einer ständigen Informationsflut ausgesetzt. Diese Menge kann unser Hirn überhaupt nicht verarbeiten, weshalb abgesehen von wenigen, meist negativen Informationen, ausser Stress nicht mehr viel übrig bleibt.

Unser Ansatz ist daher, sich bewusst Auszeiten (Medienfasten) zu nehmen, in denen man sich einem Achtsamkeitstraining oder einer Meditation widmet. 

Der Konsum von Medien ist für ein glückliches und gesundes Leben mit Sicherheit nicht notwendig. Wenn du trotzdem gerne informiert sein möchtest, empfehlen wir dir, gezielte Medien auszusuchen und dir die Zeit zu nehmen, um dich mit einem Thema vertieft auseinander zu setzen.

Falls du nur ein paar Minuten Zeit hast oder sowieso bereits erschöpft bist, lass es besser bleiben und geniesse die Zeit anderweitig.

Vitamin B12
Immer wieder werden wir mit der Frage nach Mangelerscheinungen konfrontiert. Die Versorgung des Körpers mit Vitamin B12 ist über pflanzliche Ernährung mit unseren Lebensmittel kaum zu bewerkstelligen, weshalb wir diesbezüglich ein entsprechendes Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Dieses Vitamin wird von Mikroorganismen gebildet. Das sind Kleinlebewesen, wie zum Beispiel Bakterien. Diese Mikroorganismen kommen in ausreichenden Mengen heute nur noch in tierischen Lebensmitteln vor (früher, als wir das Gemüse noch frisch ab Boden ernteten und nach kurzer Zeit assen, haben wir ebenfalls B12 zu uns genommen). Dies aber meist auch nur, da bei den "Nutztieren" häufig B12 supplementiert wird. Anstelle also zuerst dem Tier das Vitamin B12 zu verabreichen, damit wir das Tier dann inklusive dem noch vorhandenen B12 essen können, sozusagen als Mittel zum Zweck, erscheint es sinnvoller das Vitamin B12 direkt selber zu supplementieren.

Ansonsten können mit einer planzlichen, bedarfsgerechten Ernährung sämtliche Mikronährstoffe zugeführt werden.

Vitamin D
Häufig leiden Menschen an einem Vitamin D Mangel. Dies kommt daher, dass wir einerseits die Bildung des Vitamins D durch Sonnencreme/Sonnenschutz verhindern und andererseits, dass unser Speicher über den Winter nicht ausreicht. In unseren Breitengraden ist während ca. 6 Monaten die Intensität der Sonnenstrahlung zu niederig. Laut Schätzungen sind weltweit mindestens 1 Milliarde Menschen Vitamin D insuffizient. Somit ist es sinnvoll, vor allem im Winter, Vitamin D in Kombination mit K2 zu supplementieren. In der nachfolgenden Rubrik "Hautkrebs" findet ihr zusätzliche Ausführungen zum Vitamin D Mangel.

Osteoporose
Leider ist es ein Irrsinn, dass bloss Milch uns das nötige Kalzium beschaffen soll, das uns zu widerstandsfähigen Knochen verhilft. Denn die Milch löst im Körper primär eine Übersäuerung aus. Zum Abbau dieser Säure zieht der Körper Kalzium aus den Knochen. Fazit: Es entsteht ein Mineralstoffmangel und die Knochen werden brüchig. Ein Indiz dafür ist, dass diese Krankheit hauptsächlich in den Ländern verbreitet ist, in denen auch der Milchkonsum hoch ist. Zufall?

Aus Gemüsen wie Brokkoli, Rosenkohl oder Blattsalaten lassen sich Kalzium beziehen und dies ohne die negativen Eigenschaften den Körper zu übersäuern.

Wie wir bereits wissen, beinhaltet die Milch Wachstumshormone, damit Babies gross werden. Diese Wachstumshormone können bei Erwachsenen zu Brust- und Prostatakrebs führen. Diesbezüglich verweisen wir auf die China Study, die diese Thematik untersucht hat.

Das Schöne ist, dass es sich unheimlich gut ohne tierische Milch leben lässt. Angebote an Hafer-, Soja- und Reismilch und daraus produzierte Käse oder Schokolade sind echte Alternativen, ohne uns zu schaden. Es gibt absolut keinen Grund für den weiteren Konsum von tierischen Milchprodukten.
Fertige / stark verarbeitete Produkte, egal ob pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, sind nicht gesund und sollten nicht Bestandteil unserer täglichen Ernährung sein.

Potenzstörungen
Eim Mangel an Mikronährstoffen, zuviel tierisches Protein und Calcium kann zur Verkalkung der Gefässe und folglich zu Durchblutunsstörungen führen. Demzufolge ist "Mann" gut darin beraten, möglichst viele Pflanzenkost zuzuführen.

Hautkrebs

Die meisten handelsüblichen Sonnenschutzprodukte schützen nicht nur unzureichend vor gesundheitsschädigenden UVA-Strahlen, sie enthalten ausserdem selbst krebserregende Inhaltsstoffe wie Zinkoxid.


Sonnenlicht aktiviert die Produktion des lebenswichtigen Vitamin D und des Glückshormons Serotonin. Es kann also keine Alternative sein, die Sonne aufgrund von zweifelhaften Sonnencremes zu meiden. Denn nicht weniger folgenschwer als die gesundheitlichen Risiken durch zu viel Sonneneinstrahlung ist ein durch zu wenig Sonne ausgelöster Vitamin-D-Mangel.

Zu wenig Vitamin D im Körper wird mit 16 verschiedenen Krebsarten als auch mit Autoimmunkrankheiten, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz in Verbindung gebracht. Anstatt stundenlang in der Sommersonne zu brutzeln genügen schon 10 bis 15 Minuten (je nach Hauttyp) direktes Sonnenlicht auf der nackten Haut (ohne Sonnencreme), um unseren täglichen Vitamin-D-Bedarf zu decken, ohne dabei einen Sonnenbrand davonzutragen. Schütze dich bei längerem Sonnenkontakt vor allem zur Mittagszeit und an heissen Sommertagen mit entsprechender Kleidung wie Sonnenhüten. Wie immer ist das Mass entscheidend und die Natur einem Präparat vorzuziehen.

Fasten
Durch Intervallfasten (Weglassen des Frühstücks, Mittagessen als erste Mahlzeit) kannst du nicht nur dein Gewicht natürlich reduzieren, sondern du aktivierst auch jedes Mal deine Heilkräfte und gibst dem Körper die Zeit, sich selber zu regenerieren. 

Es gibt durchaus egoistische Gründe, sich für einen bewussten Lebensweg zu entscheiden. Denn die eigene Gesundheit liegt doch den meisten von uns früher oder später am Herzen. In den Vordergrund rückt dieses Thema vor allem dann, wenn man gesundheitlich angeschlagen ist und unter Leidensdruck kommt. 

Wir schlachten Tiere en masse und benutzen sie, weil wir in den Glauben versetzt werden, wir müssten tierische Produkte konsumieren, um gesund zu sein. Dabei ist das Gegenteil der Fall: Der Konsum von tierischen Produkten verstopft unter anderem unsere Arterien und führt zu vielen Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkte, Diabetes etc. Viele Studien haben dies bereits bestätigt. Falls ihr euch dafür interessiert, findet ihr diese Fakten beispielsweise im Buch "China Study". Empfehlenswert sind auch die Reportagen "Game Changers", "What the Health" oder "Heal", um nur einige Beispiele zu nennen.

Tierethik

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Die Tierethik war für Nathalie einer der vordringlichsten Gründe, auf eine vegane Lebensweise umzustellen. Wir möchten euch mit nachstehenden Ausführungen zum Nachdenken anregen:

Warum soll ich Tierleid schaffen, wenn es andere und sogar noch gesündere Wege gibt, sich zu ernähren, zu kleiden, zu waschen etc.? Diese Frage sollte sich jeder stellen. 

Es sollte sich jeder bewusst mit dieser Thematik auseinandersetzen und anschliessend eine noch bewusstere Entscheidung für sich selbst treffen. Die Augen öffnen die folgenden Filme:
 

  • What you eat matters
  • What the health
  • Cowspiracy


In Europa ist es verbreitet, dass gewisse Tiere als schützenswert eingestuft werden (unsere Haustiere), andere hingegen sollen für uns als Nahrungsmittel etc. dienen. Es lohnt sich, dies einmal zu hinterfragen. Weiter sollten wir darüber nachdenken, wie das Fleisch oder die Milch auf unseren Teller bzw. in unser Glas gelangt. Kein Tier stirbt freiwillig. Szenen, wie die Tiere zum Schlachthof gezerrt werden müssen, tun in der Seele weh.

Wir konsumieren Milchprodukte ohne darüber nachzudenken, was der Ursprung der Milch ist und wozu diese eigentlich dient. Warum geben Mensch und Tier Milch? Genau, um Babies grosszuziehen. Wir finden es wohl sehr natürlich, dass wir ab einem gewissen Alter nicht mehr an der Brust unserer Mutter hängen, hängen uns dann aber ohne darüber nachzudenken an die Zitzen einer Kuh. Damit wir dies tun können, werden die Kühe meistens künstlich geschwängert, um als dauernde Milchkuh von uns benutzt werden zu können. Dabei werden die Kälber häufig sofort nach Geburt von der Mutterkuh getrennt. Stellt euch das bitte mal vor, wie das sein muss, wenn euch euer Kind nach der Geburt entrissen würde. Diese Vorstellung stimmt einfach nur traurig.

Auch für unsere Beauty-Produkte oder Kleidung werden Tiere auf übelste Art und Weise benutzt. Den Tieren wird beispielsweise das Fell oder die Federn vom lebendigen Leib gezogen bzw. gerupft. Auch die Bedingungen zu Lebzeiten sind meist unhaltbar. Bitte denkt daran, wenn ihr euch das nächste Mal einen Pelz oder Daunenjacke kaufen möchtet. Auch Wolle führt bei den betroffenen Tieren zu Qualen. Oder für die Produktion von 250 gr Seide werden etwa 3000 Seidenraupen getötet. Lohnt sich das?

Wir sind mit unserer wirtschaftlichen Einstellung so weit von der Natur abgekommen, dass wir den Ursprung und die Qualen, die hinter den von uns konsumierten Produkte stecken, total ausblenden können.


Wenn wir im Einklang und mit Respekt vor der Natur und den Tieren leben, fehlt es uns an nichts und es wäre uns, den Tieren und der Umwelt am besten gedient.

Natur

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Einer der Gründe, weshalb Philippe sich der veganen Lebensweise verschrieben hat, ist die Natur. Denn wir haben nur eine. Gerne auch dazu einige Informationen:

  • Die Herstellung von 1 kg Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 km Autofahrten 
  • Die Nutztiere verbrauchen rund 8 % des globalen Trinkwassers (Der Mensch verbraucht selber rund 1 % )
  • 33 % des weltweit kulitivierten Landes werden für Futtermittelanbau benutzt – auch in Ländern, dessen  Bevölkerung hungert.
  • Nutztiere erzeugen mehr Treibhausgase als der gesamte weltweite Verkehr
  • Ammoniak und Stickoxide (Exkremente) übersäuern den Boden. Die Exkremente lösen in ganzen Ökosystemen- Wäldern, Mooren und Heiden – einen Rückgang der Artenvielfalt aus.


Abholzung von Regenwäldern
Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 193 kg Gemüse oder 160 kg Kartoffeln ernten. Um mehr Landfläche zu gewinnen, werden Regenwälder gerodet, hauptsächlich für Weideland oder Futtermittelanbau.

Verschwendung von Nahrungsmitteln
Um 1 kg Fleisch zu erzeugen, braucht es 7-16 kg Getreide oder Sojabohnen. Käme dieses Getreide ohne Umweg über das Tier direkt zu den Menschen, wäre genug Nahrung für alle vorhanden.
Quellenangaben unter www.swissveg.ch/hunger
 
Wasserverbrauch
Mit dem Wasserverbrauch zur Erzeugung von einem Kilo Rindfleisch könnte man ein ganzes Jahr lang täglich duschen.

Weltmeere

70 % des weltweiten Sauerstoffs werden durch Algen und andere Meerespflanzen produziert.

 

50 % aller Algen wurden in den letzten 60 Jahren durch Abfall (Chemie und Plastik ) zerstört.

 

Bis zu hundert Millionen Meerestiere und Vögel sterben wegen Abfall im Meer pro Jahr.

Weil immer mehr CO2 anfällt (Verbrennung fossiler Brennstoffe) versauern die Meere und die schwindenden Pflanzen können das nicht mehr ausgleichen.

Wenn wir so weitermachen wie bis anhin, ist in 25 Jahren ein PH-Wert von 7.9 erreicht, was das Ende aller Lebewesen in den Weltmeeren bedeuten würde.

 

Das Gute ist, wenn wir diese Gifte und Abfälle eliminieren, erholen sich die Algen und Bakterien innerhalb weniger Tage!

 

Sonnenschutzmittel
Oxybenzon, welches in vielen Sonnenschutzmitteln verwendet wird, zerstört nachweisliche die Korallenriffe.  


Der Inhalt einer einzigen Flasche Sonnenschutz zerstört bis zu 1 km2 Koralle.

Oxybenzon ist weiter in vielen Kosmetikprodukten und auch in Plastik enthalten. 1 kg Oxybenzon zerstört 200 km2 Korallen .

Abgesehen davon, dass diese Mittel schädlich für die Umwelt sind, nimmt der menschliche Körper die giftigen Stoffe durch die Haut ungehindert auf. Die allermeisten Kosmetikprodukte sind absolut unnötig und können einfach weggelassen werden.

Trinkwasser
80 % des Trinkwassers in Europa enthält Mikroplastik.


Dieser hat einen Einfluss auf den menschlichen Körper und verändern unter anderem den Hormonhaushalt.

Wir empfehlen die Verwendung von einem Filtersystem und den Konsum von Getränken aus Plastikflaschen zu unterlassen

Was tun?
Der weltweite Verkehr zu Luft, Wasser und Strasse produziert nur 3 % aller Treibhausgase. Natürlich ist es besser, eine Strecke mit einem Fahrrad zurückzulegen, als mit einem Auto mit einem alten Dieselmotor. Trotzdem ist die ganze CO2 - Debatte mit dem geforderten Umstieg unserer Meinung nach bloss eine Marketingkampagne der reichen Konzerne und dient hauptsächlich der Wirtschaft und nur wenig der Umwelt.

Auch wenn die Zahlen je nach Literatur schwanken, sind die umweltschädlichsten Branchen folgende:
1. Landwirtschaft
2. Bauwirtschaft
3. Militär

Anschliessend folgen die Kosmetik-/Textilindustrie, welche häufig in Drittweltländern produziert und die verwendeten Gifte ungefiltert in Seen und Flüsse leitet.

Landwirtschaft
Die Landwirtschaft hat den grössten Einfluss auf die Umwelt und das Gute ist, dass eine Umstellung von tierlastiger Ernährung zur pflanzlichen Ernährung nicht nur das Beste ist für die Umwelt, sondern auch für deinen Körper.

  • Fischzuchten wie auch Landtierzuchten ersticken See und Meer wegen dem Dünger und den Exkrementen der Agrarwirtschaft 
  • 1000 Milliarden Meerestiere werden jedes Jahr für unseren Genuss und als Beifang getötet
  • 60 Milliarden Landtiere tötet der Mensch jährlich, um seinen Hunger zu stillen
  • 90 % der Abholzung des Regenwaldes geschieht für den Futtermittelanbau oder als Weidefläche für Nutztiere


Ich verzichte darauf, weitere Zahlen aufzuführen. Wer möchte, kann diese gerne ausführlich nachlesen unter:
https://www.regenwald-schuetzen.org/verbrauchertipps/
https://www.swissveg.ch

Bauwirtschaft
Die heutigen Betonbauten brauchen Unmengen von Energie bei der Herstellung und müssen aufwändig gedämmt werden, wobei viele giftige Stoffe (z.B. im Beton und Dämmmaterial) verwendet werden.

Dabei wäre die Alternative so einfach. Natürliche Bauten aus Holz müssen NICHT isoliert werden und die Rohstoffe wachsen im Gegensatz zum Kies/Gestein wieder nach.
Zudem gibt es viele Studien über den positiven Effekt von unbehandeltem Holz auf unser Immunsystem.
https://www.thoma.at/holzhaus/
https://www.thoma.at/buecher/

Fazit:
Neuanschaffungen aus natürlichen/nachwachsenden Rohstoffen oder rezyklierten Produkten!

Grundsätzlich weniger Konsum.

Militär
Ein Bericht des US-Kongresses stellte 2012 fest, dass das US-Militär der größte Einzelkonsument von Erdölprodukten (350.000 Barrel Öl pro Tag) in den USA und damit auch weltweit ist.
https://www.klimareporter.de/international/militaer-ist-toedlich-auch-fuer-umwelt-und-klima
Gemäss einer Analyse des Watson Institute of International and Public Affairs der Brown Universität haben die US-Kriege in Afghanistan, Irak, Syrien und Pakistan den US-Steuerzahler seit ihrem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 6,4 Billionen Dollar (6'400'000'000'000!!!) gekostet. 

Kriege werden nicht wegen Menschenrechten oder Demokratie geführt, sondern dienen alleine geopolitischen Interessen, Macht-/Geldgier.

Gäbe es keine Kriege, gäbe es nicht nur viel weniger Leid, es würden auch unglaublich viele finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. 

Friede ist im Sinne der Menschheit, der Tiere und der Mutter Erde.

Die in diesem Abschnitt verwendeten Zahlen ändern sich ständig und je nach Literatur gibt es Abweichungen. Trotzdem sind die Zahlen Anhaltspunkte und zeigen auf, wo wir den Hebel ansetzen könnten, um unsere Erde zu erhalten.

Ziel ist es nicht, den Menschen etwas zu verbieten oder ein schlechtes Gewissen zu verursachen. Jedoch hat jeder Mensch wie oben aufgezeigt mit geringen Mitteln die Möglichkeit, eine Veränderung zu bewirken. Das Handeln jedes Einzelnen hat einen grossen Einfluss. Wir möchten nicht gegen etwas kämpfen, sondern uns für die Natur, Mensch und Tier einsetzen!

Schönheit

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Wir alle wollen schön sein. Doch was haben alle Menschen, die wir als schön empfinden gemeinsam? Oder warum werden Menschen, die wir lieb gewinnen, plötzlich so schön für uns?

Die innere Schönheit ist unzertrennlich mit dem äusseren Bild verbunden. Leidet unsere Seele, können wir das unter keinem Makeup und in keinen schönen Kleidern lange vor anderen verstecken.

Sobald du in dir selber ruhst, wirkst du auf andere attraktiv und anziehend. Du musst niemandem mehr etwas beweisen, denn du kannst ganz dich selber sein und dich auf dich verlassen. In Meditationen und Atemübungen lernst du deinen Blick nach innen zu kehren und in dir alte Muster zu erkennen und loszulassen.

Fazit ist, dass wir nur, wenn wir an unseren Gedanken, an unserer Seele und an unserem Körper arbeiten, langfristig schön sein werden.